Trendhouse Stories - Nicolai Wiedmer

Nicolai Wiedmer - Der sternekoch und sein Restaurant Eckert

Heute sprechen wir mit dem Sternekoch Nicolai Wiedmer über sein Verständnis von Mode. Seit fast genau vier Jahren ist er Küchenchef und Geschäftsführer des Eckert in Grenzach-Wyhlen. Das Hotel und Restaurant hat er im Frühsommer 2014 zusammen mit seinem Vater übernommen, nach seinen Vorstellungen renoviert und in modernem Glanz eröffnet.

Wiedmer und sein Team bringen eine moderne Fusion-Küche mit vielen verschiedenen Einflüssen aus der ganzen Welt auf die Teller Ihrer Gäste, wovon diese sehr begeistert sind: Das Eckert hat vergangenes Jahr seinen ersten Michelin Stern verliehen bekommen.

 

Trendhouse: Nicolai, Du bist sehr erfolgreich mit Deinem coolen und gleichzeitig modernen Restaurant. Beschreibe es doch einmal für uns - wie können es sich unsere Leser vorstellen?

 

Nicolai: Das Eckert stammt ursprünglich aus den 1930er Jahren und blickt so auf einige Lebensjahre zurück. Wir wollten für unser Konzept bewusst Teile davon bzw. Teile der ursprünglichen Ausstattung erhalten, wie beispielsweise Holzvertäfelungen oder Teile der Bar, und in unser neues Konzept integrieren. Diese haben wir dann mit modernen Materialien kombiniert.

Wir haben Sichtbeton- und Rost-Elemente hinzugefügt und unser Restaurant mit modernen und stylischen Möbeln von Vitra, Fritz Hansen und Poliform eingerichtet.

Dazu war uns das Thema Licht auch sehr wichtig, weswegen wir sehr coole Lampen von George Nelson und Tom Dixon installiert haben. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Unser Hotel und Restaurant hat einen frischen, coolen und modernen Look. 

 

 Trendhouse: Wir finden auch, dass Du ein super stylisches Restaurant hast, in dem der Mix aus Style und Funktion bzw. Vergangenheit und Moderne super funktioniert. Nun möchten wir aber über Dich sprechen. Wie ist es bei Dir als Person. Hast Du in Deinem beruflichen Umfeld einen vergleichbaren Raum, um Deinen eigenen Stil auszuleben?

 

Nicolai: Ich trage bei meiner Arbeit oben herum eine Kochjacke. Unten herum, eine nette Hose und coole Schuhe.

Bei letzteren bin ich gänzlich frei und trage dort auch das, worauf ich Lust habe.

 

Trendhouse: Und wie sieht es mit Deinem persönlichen Style aus: Was trägst Du im Alltag - Kombinierst Du analog zu Deinem Restaurants auch gerne klassische mit modernen Elementen?

 

Nicolai: Das würde ich jetzt nicht sagen. Ich habe keine Vintage Teile, die ich in meinen alltäglichen Kleidungsstil einbaue.

 

Trendhouse: Wie würdest Du Deinen eigenen Stil dann beschreiben?

 

Nicolai: Sportlich, jung und gleichzeitig elegant. Naja nicht immer elegant. Kommt einfach auch auf den Anlass an. Schwierig sich selbst zu beschreiben. Wahrscheinlich habe ich ein paar Probleme die richtigen Begriffe zu finden, da ich meinen eigenen Stil noch nicht so komplett gefunden habe.

 

Look 1: Jeans in schwarzer Waschung von Diesel, mintgrünes Stehkragenpoloshirt von Nowadays und pastellfarbener Strickpullover von Minimum

Trendhouse: Man bleibt da ja eigentlich immer ein Suchender. Das ist ja auch was Positives. Gibt es aber etwas, was Dir mit Blick auf Deine

Kleidung sehr wichtig ist?

 

Nicolai: Qualität ist aus beruflichen Gründen ein wichtiger Begriff für mich. Das setzt sich im Privaten fort, so dass ich auch an meine Möbel oder Kleidungsstücke sehr hohe Ansprüche richte. Selbstverständlich müssen die Sachen, die ich trage, auch bequem sein. Insbesondere bei der Arbeit habe ich keine Lust und keine Zeit für unbequeme Kleidung.

 

Trendhouse: Gibt es Kleidungsstücke die Du sehr gerne immer in dein Outfit integrierst?

 

Nicolai: Ich trage immer Schuhe. *lacht* Nein Spaß bei Seite. Ich glaube nicht.

 

Trendhouse: Hat sich Dein Stil oder das, was Du trägst im Verlauf deiner Karriere oder durch bestimmte Meilensteine verändert?

 

Nicolai: Naja gut, früher wurde ich von meinen Eltern eingekleidet. Irgendwann habe ich dann aber angefangen mir meine Kleider zu erarbeiten. Schlicht Geld zu verdienen, um mir die Kleider leisten zu können, die ich haben möchte.

Und wenn ich mich zurück erinnere, war mir die Qualität meiner Sachen immer sehr wichtig. Ich habe mir schon damals lieber wenige, aber dafür sehr hochwertige Kleidungsstücke gekauft und bin nie wirklich ‚billig’ einkaufen gegangen. Diesen Standpunkt im Hinblick auf meine Kleidung habe ich mir bis heute bewahrt. 

Look 2: Printhemd und Chino, beides von Scotch & Soda

Trendhouse: Hat Dein Statement Auswirkungen auf Deine Haltung zum Thema Marken?

 

Nicolai: Ich habe schon zwei bis drei Marken, die ich gerne trage. So gesehen ist mir das Thema schon wichtig. Ich trage schlicht gerne Kleidung von Firmen, die ein ähnliches Qualitätsverständnis haben.

 

Trendhouse: Würdest Du sagen, dass die zuvor angesprochene Haltung auch die Verbindung zum Trendhouse geschaffen hat?

 

 

Nicolai: Schon ja. Die Auswahl im Trendhouse und mein Anspruch an Kleidung und / oder Mode passen gut zusammen.

Ich finde dort tolle, stylische und gleichzeitig moderne Sachen, die sehr hochwertig verarbeitet sind.

 

Trendhouse: Das freut uns natürlich sehr. Gibt es etwas, das Dir am Trendhouse besonders gefällt?

 

Nicolai: Wie gesagt, ich mag die Auswahl. Man kann durch die Regale gehen und sich umschauen. Ich kaufe dann aber nicht die Regale leer, sondern gehe lieber ab und zu hin und kaufe mir dann ein spezielles Teil, das ich mit den anderen Sachen in meinem Kleiderschrank gut kombinieren kann. 

The End